Langzeitstudie

Langzeitstudie Hundezucht

Was ist eine Langzeitstudie?
Wie der Name es schon beschreibt, sollen über eine lange Zeit Daten gesammelt werden, die den Stand der eigenen Zucht darlegen.

So eine Langzeitstudie macht ein Züchter für sich alleine, um eine gesundheitliche Auswertung seiner Nachzuchten zu erhalten.
Jeder Züchter sollte die Problemzonen seiner Zucht kennen.
Auch die Vererbung dieser genetischen Krankheiten sollte, soweit sie bekannt ist, von jedem Züchter nachvollziehbar sein.

Nur so kann jeder Züchter darauf achten, dass in seiner Zucht alles getan wird, um diese genetischen Defekte bei sich zu vermeiden.
Zu 100% wird das nie möglich sein, weil Mutter Natur ihre eigenen Wege geht, aber es kann sehr viel Krankhaftes vermieden werden.
Ein guter Züchter will seinen Hunden und auch deren Familien das Leid eines kranken Welpen ersparen.

Ein Züchter liebt seine Hunde und die Rasse, sonst würde er nicht züchten. Liebe alleine genügt nicht, wir Züchter haben die Verantwortung und Pflicht, vorrangig auf die Gesundheit zu achten.

Langzeitstudie:

In der Langzeitstudie archiviert der Züchter alle Daten "jedes Welpen", jedes seiner Zuchthunde:
- Geburt,
- Gewicht,
- Ernährung,
- Verhalten,
- Kranheiten,
- Impfung,
- Entwurmen
usw.

Nachdem der Welpe verkauft wurde, bleibt der Kontakt erhalten.
Die neue Familie bekommt ein Dokument mit, in dem die bisher erfassten Daten durch den Züchter notiert sind. Diese sollen von dem Halter nach einem Jahr ausgefüllt zurückgegeben werden.
Nach 1 Jahr sollen auch noch rassespezifische Untersuchungen eingereicht werden, damit der Züchter weiß: Diese Verpaarung ist "gut" oder "schlecht".
So gewinnt der Züchter über die Jahre eine genaue Kontrolle seiner Zucht.


Zitat

Wenn man die Geschehnisse rund um die Rassehundezucht verfolgt, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es immer mehr und immer häufiger auftretende genetisch bedingte Erkrankungen in den verschiedenen Rassepopulationen gibt.
War es vor vielleicht 20 Jahren in erster Linie die Hüftgelenksdysplasie, die als genetisch bedingte Erkrankung die Aufmerksamkeit der Züchter forderte, so sind es heute zahlreiche Erkrankungen verschiedenster Organsysteme, bei denen eine genetische Grundlage vermutet wird oder sogar bekannt ist und die daher im Rahmen der züchterischen Selektion berücksichtigt werden sollten. Und war es bis vor kurzem gerade mal das verbreitete HD-Screening, das als Gesundheitsvorsorgeuntersuchung vor dem Zuchteinsatz von einigen Zuchtverbänden gefordert wurde, so sind es heute Ellbogen-, Kniescheiben-, Augen-, Herz-, Schilddrüsen-, Nieren-, Leber-, Darm-, Haut- oder neurologische Erkrankungen, die bei der Zuchtwahl berücksichtigt werden müssen und die bei den Zuchttieren diagnostisch erfasst werden müssen.

A. Univ. Prof. Dr. med. vet.
Irene Sommerfeld-Stur


Weißer Schäferhund 


Hilfen bei der Langzeitstudie

Und so funktioniert es:
Sie können hier die Langzeitstudie (LZS) erwerben.
Wir wünschen eine Spende von 20,- €,
wovon 10,- € in die
Hundeforschung investiert wird
und 10,- € in den Ausbau der
Langzeitstudie.

Nachdem Sie die Langzeitstudie installiert haben, schauen Sie sich das Programm an und ergänzen für "Ihre Rasse". Bei Problemen helfen wir Ihnen gerne.

Geben Sie jedem Welpenkäufer das Welpen-Dokument der LZS mit, um diese nach einem Jahr vollständig ausgefüllt zurück zu erhalten.

Jeder Welpe sollte mit 1 Jahr die geforderte Untersuchung vorlegen können. Einige Züchter veranstalten aus diesem Grund ein jährliches Welpentreffen, bei dem die Hundehalter vor Ort von verschiedenen Tierärzten auf genetische Defekte untersucht werden können (
langzeitstudie-hundezucht@arcor.de).


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